Glossar

Tröpfchenkerne

Tröpfchenkerne entstehen, wenn die Flüssigkeit von erregerhaltigen Tröpfchen, die zwischen 1-5 µm (Mikrometer = 1 Tausendstel Millimeter) groß sind, verdunstet. Tröpfchenkerne sind so klein und leicht, dass sie über Stunden in der Luft schweben können. So können sich auch Personen, die den Raum erst betreten, wenn der Erkrankte ihn schon lange verlassen hat, infizieren. Auch können diese schwebenden Partikel durch Luftzug über weite Distanzen verbreitet werden. Erkrankungen wie Tuberkulose, Windpocken und Masern und möglicherweise auch Influenza können auf diesem Wege übertragen werden.

Wissensdatenbank

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