Internationale Aktionstage
Seit 1998 findet jährlich am 7. Juni der Tag der Apotheke, organisiert von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), statt. Ziel des Aktionstages ist es, die Rolle der öffentlichen Apotheken im Gesundheitssystem hervorzuheben und auf das umfangreiche Angebot der Apotheken aufmerksam zu machen. Dieses umfasst neben der reinen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung auch zahlreiche weitere Dienstleistungen. Außerdem möchte der Aktionstag die Öffentlichkeit und die Politik für die aktuellen Herausforderungen der Apotheken – z.B. bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Personalsituation – sensibilisieren.
Apotheken bieten neben der klassischen Arzneimittelabgabe auch zahlreiche Dienstleistungen wie Impfungen, COVID-19-Schnelltests und Blutzuckerkontrollen sowie eine umfassende und fachkundige Beratung, die zur Stärkung der Gesundheitskompetenz – dem sogenannten Patient Empowerment – beiträgt [1]. Auf Plattformen wie www.apoguide.de/apothekensuche kann gezielt in räumlicher Nähe nach der gewünschten Dienstleistung gesucht werden. Darüber hinaus geben Apotheken Pflegehilfsmittel auf Rezept aus und bieten auch Selbstzahlern zahlreiche Produkte an, die die häusliche Pflege erleichtern.
Konsequente Hygiene – ob zu Hause oder unterwegs – kann dazu beitragen, gesundheitliche Probleme von vornherein zu vermeiden. Apotheken vertreiben ein breites Sortiment an Produkten zur Händehygiene und Flächenhygiene. Doch nicht jedes Desinfektionsmittel ist gleich: Hochalkoholische Produkte wirken bei Verwendung geringerer Volumina zuverlässiger gegen Viren und Bakterien als niedrigalkoholische Produkte, von denen für die gleiche Effektivität häufig die doppelte Menge benötigt wird [2]. Entscheidend ist bei der hygienischen Händedesinfektion auch die Einreibemethode, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Gerade bei der häuslichen Pflege älterer oder immungeschwächter Angehöriger ist eine konsequente Hygiene essenziell, um Infektionen vorzubeugen. Dazu gehören nicht nur die Händehygiene, sondern auch die regelmäßige Reinigung und Desinfektion von Oberflächen, die im Alltag häufig berührt werden. Dabei spielt das Abtöten resistenter Keime wie Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus-Stämme (MRSA) oder ESBL-Bildner (ESBL = Extended Spectrum Beta-Lactamase) eine bedeutsame Rolle, weil Pflegebedürftige mit geschwächtem Immunsystem anfälliger dafür sind [3]. Weitere Informationen zu den besonderen – auch hygienischen – Herausforderungen der häuslichen Pflege finden Sie auf unserer Webseite „Zuhause Pflegen“.

Auch HARTMANN Produkte für die richtige Wundversorgung zu Hause können in der Apotheke erworben werden. Während es bei kleinen Schnitten oder Kratzern oft reicht, die Verletzung selbst zu desinfizieren und zu versorgen, sollten größere Verletzungen oder Verbrennungen unbedingt ärztlich versorgt werden. Sterile und unsterile Verbände sowie kohäsive Bandagen erleichtern jedoch die Weiterversorgung dieser Wunden in der häuslichen Pflege und sorgen für mehr Sicherheit. Da viele Pflegebedürftige unter Inkontinenz leiden, spielen auch die Inkontinenzversorgung und der Erhalt der Hautgesundheit eine zunehmende Rolle. Hier kann HARTMANN mit einem umfangreichen Sortiment von MoliCare® – abgestimmt auf individuelle Bedürfnisse – unterstützen.

Als Partner für die Apotheke bietet HARTMANN eine breite Produktpalette rund um die häusliche Pflege an: von erstattungsfähigen Pflegehilfsmitteln über Private-Pay-Produkte wie Sterillium® gel bis hin zu digitalen Lösungen wie Inco Guide [4,5].
Apotheken sind immer da, beraten umfassend, stellen die Arzneimittelversorgung sicher und bieten zahlreiche weitere Dienstleistungen an. Dafür sagen wir DANKE! Machen auch Sie auf die wichtige Rolle der Apotheken aufmerksam und posten Sie Ihren Beitrag unter Verwendung der Hashtags #TagderApotheken und #MissionInfectionPrevention. Informationen zu weiteren internationalen Aktionstagen finden Sie auf der Seite des HARTMANN SCIENCE CENTERS.